Radwelt-Ausgabe 2.2022

 

Die Radwelt berichtet aktuell über Themen rund ums Fahrrad und die Arbeit des ADFC. Das sind die Themen der Radwelt 2.2022, alle frei verfügbaren Artikel und weitere Informationen sind verlinkt.

 

Bewegen

RADFAHREN IST BUNT: Mehr Vielfalt im ADFC
In den letzten Jahren ist im ADFC viel passiert: Der Verband ist auf den Straßen deutlich sichtbarer. Neue Gliederungen haben sich gegründet; mehr Frauen und jüngere Menschen engagieren sich im ADFC. Sie bilden Netzwerke und bringen den Verband voran. Spotlights auf einen Verein, der sich modernisiert.
Die Links zu den Interviews mit Anna Limbach und Paulus Guter finden sich in der blauen Medienbox.

PRIVILEGIEN DES AUTOVERKEHRS ABSCHAFFEN: Reform des Straßenverkehrsgesetzes
Der ADFC will die Reform des Straßenverkehrsrechts massiv voranbringen. Die Zeit ist reif für ein echtes Straßenverkehrsgesetz, das den Menschen in den Vordergrund rückt und nicht länger das Auto als Verkehrsmittel bevorzugt.

RADWELT RITZELBANDE: Mehr Platz für dich
In Städten gibt es wenig Platz für Kinder. Das nervt und ist ungerecht. Wir haben ein paar Aktionen für dich gesammelt, mit denen du zeigst, dass du mehr Platz brauchst und dass der Straßenraum nicht nur für Erwachsene da ist.
Den Artikel kannst du dir als PDF in der blauen Servicebox herunterladen - ebenso wie eine Vorlage für eine Schablone zum Aufsprühen eines Fahrradsymbols.

RAD+RECHT: Eine Rückschau auf Radwelt-Beiträge und auf seitdem erreichte Verbesserungen
Die Rubrik Rad+Recht ist bei ADFC-Mitgliedern besonders beliebt. Zu Recht: Nach ihrer Veröffentlichung konnten einige Artikel Verbesserungen der Rechtslage bewirken oder Betroffenen weiterhelfen. Zeit, einen Blick darauf zu werfen, was sich in letzter Zeit getan hat.

Nachrichten

Technik

AUSPROBIERT: Mountainbikes mit Alurahmen statt Carbon
Bei sportlichen Mountainbikes herrscht Carbon als Rahmenmaterial vor. Dabei hat Alu gerade im Mittelklasse-Bereich noch Vorteile gegenüber der Kohlefaser. Wir haben uns mehrere Alu-Geländeräder für verschiedene Einsatzbereiche genauer angesehen.

GESEHEN + GEFAHREN

EINBLICK: Hüfttaschen zum Radfahren
Für kurze Touren sind Fahrradrucksäcke mit Trinkblase manchmal überdimensioniert. Hip-Bags bieten genug Platz für Kleinigkeiten sowie Trinksystem und halten den Rücken weitgehend frei. Wir haben verschiedene Modelle ausprobiert.

Reisen

LINKS SÜSS, RECHT SALZIG: Die Vélodyssee in Frankreich Teil II
Die Vélodyssée führt auf 1.200 Kilometern von Roscoff im Norden der Bretagne über Nantes und Biarritz bis an die spanische Grenze. Nach der Strecke von Saint-Nazaire bis La Tranche-sur-Mer (Radwelt 5.2019) geht es von Arcachon bis St.-Jean-de-Luz auf 235 Kilometern am Atlantik entlang.
Ergänzende Infos in der blauen Servicebox.

TOUREN + TIPPS: ADFC-RadReiseRegion Radrevier.Ruhr
In den letzten Jahrzehnten hat sich viel geändert im „Pott“. Was die Kultserie „Tour de Ruhr“ 1981 mit einer eher ungewöhnlichen Fahrradtour als Liebeserklärung an das Ruhrgebiet schon vorwegnahm: Wo früher Kohle abgebaut und Stahl produziert wurde, finden sich mittlerweile Grünflächen, Industriedenkmäler und ein auf 1.200 Kilometer ausgebautes Radwegenetz. Ein neues Knotenpunktsystem, 15 thematische RevierRouten und ein digitaler Radtourenplaner helfen bei der Orientierung durch die ADFC zertifizierte RadReiseRegion RadRevier.Ruhr.

DIALOG
Prolog

Marktplatz
Blickwinkel
Termine für 2022 gibt es auf touren-termine.adfc.de.

Rätselraten
Vorschau/Impressum

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https://braunschweig.adfc.de/veroeffentlichung/radwelt-ausgabe-22022

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Als ADFC-Mitglied stärken Sie Deutschlands größte Interessenvertretung der Radfahrenden. Der ADFC ist auf europäischer Ebene, bundes- und landesweit sowie im kommunalen Bereich bei den örtlichen Gemeinde- und Stadtverwaltungen aktiv und engagiert sich dort für die Förderung des Radverkehrs.  

    ADFC-Mitglieder

    • können auf die ADFC-Pannenhilfe zählen
    • erhalten Sonderkonditionen bei vielen Mietradanbietern, Carsharingfirmen, Versicherern und Ökostrom-Anbietern
    • bekommen die Codierung ihrer Fahrräder vergünstigt
    • sind rechtschutz- und haftpflichtversichert, wenn sie mit dem Rad, dem öffentlichen Personenverkehr (in Verbindung mit dem Fahrradtransport) oder zu Fuß unterwegs sind,
    • bekommen alle drei Monate die ADFC-Radwelt frei Haus; ADFC-Mitglieder in Braunschweig und dem Kreis Helmstedt erhalten darüber hinaus zweimal jährlich den PedaLeo, das Fahrradmagazin für Braunschweig

    Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein verkehrssicheres Fahrrad auszustatten ist, legt die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) fest. Sie schreibt u. a. zwei voneinander unabhängige Bremsen vor, damit ein Fahrrad sicher zum Stehen kommt. Ebenso vorgeschrieben ist eine helltönende Klingel. Auch zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale mit je zwei nach vorne und nach hinten wirkenden gelben Rückstrahlern sind Pflicht.

    Am wichtigsten für die Verkehrssicherheit ist neben den Bremsen die Beleuchtung. Ein rotes Rücklicht und ein weißer Frontscheinwerfer sind vorgeschrieben. Die Beleuchtung kann batteriebetrieben sein und muss tagsüber nicht mitgeführt werden. Sie muss aber dann einsatzbereit sein, wenn die Sichtverhältnisse Licht erforderlich machen. Für den Straßenverkehr zugelassen ist Beleuchtung nur mit dem Prüfzeichen des Kraftfahrtbundesamts (eine Wellenlinie, Großbuchstabe K und fünfstellige Zahl). Damit Radfahrende auch seitlich gesehen werden, sind Reflektoren in den Speichen oder Reflexstreifen an Reifen oder Felge vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmenden. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrer*in im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmenden zu rechnen.

    Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, indem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer*innen nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen.

    Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmenden gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrende auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn die Fahrenden in die Pedale treten. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Schutzstreifen und Radfahrstreifen? Und was ist ein Radweg?

    Die Infrastruktur für das Fahrrad ist nicht einheitlich und selten uneingeschränkt gut nutzbar. Radfahrstreifen und Schutzstreifen verlaufen beide auf der Fahrbahn und damit im direkten Blickfeld von Autofahrenden. Schutzstreifen haben eine gestrichelte Markierung und dürfen daher mit dem Auto befahren werden. Radfahrstreifen hingegen sind mit einer Linie durchgängig auf der Fahrbahn markiert und dürfen von Autofahrenden nicht befahren werden. Der ADFC macht sich für geschützte Radfahrstreifen stark, bei denen Poller, Kübel und markierte Schutzzonen Radfahrende vor dem Autoverkehr, achtlos aufgerissenen Autotüren und unerlaubtem Parken schützen.

    Ein Radweg ist durch ein blaues Radwegschild gekennzeichnet und muss in dem Fall von den Radfahrenden genutzt werden. Eine Benutzungspflicht darf aber nur angeordnet werden, wenn es die Verkehrssicherheit erforderlich macht. Behindern Blätter, Schnee oder andere Hindernisse Radfahrende auf Radwegen, dürfen sie auf die Fahrbahn ausweichen.

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