Radwelt-Ausgabe 5.2020

 

Die Radwelt berichtet aktuell über Themen rund ums Fahrrad und die Arbeit des ADFC. Das sind die Themen der Radwelt 5.2020, alle frei verfügbaren Artikel und weitere Informationen sind verlinkt.

 

Bewegen

INTERNATIONALE RADVERKEHRSLÖSUNGEN
Importware. Der ADFC hat sich gute Ideen zur Radverkehrsförderung aus dem Ausland angeschaut und im Projekt InnoRAD geprüft, wie deutsche Städte und Kommunen diese nutzen können, um den Radverkehr voranzubringen, sodass sie lebenswerter und attraktiver werden.

EXPERTENTIPP RAD+RECHT: KRITISCHE MASSE.
Demo, Zufall oder Veranstaltung.
Welche Paragrafen kann eine Critical Mass für sich in Anspruch nehmen und wann darf die Polizei einschreiten? Es geht um drei Rechtsfragen.
ADFC-Mitglieder finden Urteile und ihre Fundstellen in der Fahrradrecht-Datenbank. Zum Einloggen einfach links Postleitzahl und Mitgliedsnummer eingeben.

Nachrichten

RADWELT RITZELBANDE
Weihnachtsbäckerei.
Weihnachten steht vor der Tür und du brauchst noch eine Geschenkidee? Wie wäre es mit Fahrrad-Lebkuchen? Selbst gemachte Geschenke sind immer toll und diese auch lecker. Du kannst kleine Fahrräder als süße Nascherei in einer Dose verschenken oder größere als Anhänger für Geschenke oder den Tannenbaum benutzen. Viel Spaß beim Backen und Verzieren!
Der Beitrag kann als pdf in der blauen Servicebox heruntergeladen werden.

Technik

ÜBERSICHT: FAHRRÄDER FÜR GROSSE MENSCHEN
Wachstumsmarkt.
Menschen, deren Größe und Gewicht nicht dem Durchschnitt entspricht, haben häufig Schwierigkeiten, passende Kleidung oder Möbel zu finden. Fahrräder sind ebenfalls zum größten Teil auf die durchschnittliche Bevölkerung zugeschnitten. Aber es gibt auch für große und für schwere Menschen die richtigen Räder.

GESEHEN + GEFAHREN
Messerhythmus-Störungen.
Erst verschoben, dann abgesagt: Angesichts der Pandemie musste auch die Eurobike klein beigeben. Sie fiel in diesem Jahr aus. Die Hersteller haben trotzdem ihre Programme im Laufe des Jahres für 2021 überarbeitet – wir präsentieren eine Auswahl.

EINBLICK: FAHRRADTRÄGER FÜRS AUTO
Trägerlösung. Fahrrad aufs Auto und los – doch mit welchem Trägersystem? Ob am, im oder auf dem Auto, der Einblick beleuchtet die Vor- und Nachteile der verschiedenen Systeme.

ADFC-Mitglieder können den Einblick im Mitgliederbereich herunterladen.

Reisen

LITAUEN
Kurische Nehrung.Wälder mit funkelnden Seen, feinsandige Badestrände an der Ostsee und wüstenhafte Dünen – verbunden durch Radwege ohne nennenswerte Steigungen: Die Kurische Nehrung ist wie geschaffen für Radreisen.
Ergänzende Infos in der blauen Servicebox.

TOUREN + TIPPS
ADFC-RadReiseRegion Seenland Oder-Spree

RADURLAUB
Sonderseiten zu pauschalen Radreisen in 2021

DIALOG
Prolog

Marktplatz
Blickwinkel
Termine für 2020 und 2021 gibt es auf touren-termine.adfc.de.

Fritz Frosch: Gehirngymnastik
Vorschau/Impressum

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Danke sagt Ihr ADFC-Team

 

https://braunschweig.adfc.de/veroeffentlichung/radwelt-ausgabe-52020-1

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Als ADFC-Mitglied stärken Sie Deutschlands größte Interessenvertretung der Radfahrenden. Der ADFC ist auf europäischer Ebene, bundes- und landesweit sowie im kommunalen Bereich bei den örtlichen Gemeinde- und Stadtverwaltungen aktiv und engagiert sich dort für die Förderung des Radverkehrs.  

    ADFC-Mitglieder

    • können auf die ADFC-Pannenhilfe zählen
    • erhalten Sonderkonditionen bei vielen Mietradanbietern, Carsharingfirmen, Versicherern und Ökostrom-Anbietern
    • bekommen die Codierung ihrer Fahrräder vergünstigt
    • sind rechtschutz- und haftpflichtversichert, wenn sie mit dem Rad, dem öffentlichen Personenverkehr (in Verbindung mit dem Fahrradtransport) oder zu Fuß unterwegs sind,
    • bekommen alle zwei Monate die ADFC-Radwelt frei Haus; ADFC-Mitglieder in Braunschweig erhalten darüber hinaus zweimal jährlich den PedaLeo, das Fahrradmagazin für Braunschweig

    Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein verkehrssicheres Fahrrad auszustatten ist, legt die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) fest. Sie schreibt u. a. zwei voneinander unabhängige Bremsen vor, damit ein Fahrrad sicher zum Stehen kommt. Ebenso vorgeschrieben ist eine helltönende Klingel. Auch zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale mit je zwei nach vorne und nach hinten wirkenden gelben Rückstrahlern sind Pflicht.

    Am wichtigsten für die Verkehrssicherheit ist neben den Bremsen die Beleuchtung. Ein rotes Rücklicht und ein weißer Frontscheinwerfer sind vorgeschrieben. Die Beleuchtung kann batteriebetrieben sein und muss tagsüber nicht mitgeführt werden. Sie muss aber dann einsatzbereit sein, wenn die Sichtverhältnisse Licht erforderlich machen. Für den Straßenverkehr zugelassen ist Beleuchtung nur mit dem Prüfzeichen des Kraftfahrtbundesamts (eine Wellenlinie, Großbuchstabe K und fünfstellige Zahl). Damit Radfahrende auch seitlich gesehen werden, sind Reflektoren in den Speichen oder Reflexstreifen an Reifen oder Felge vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmenden. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrer*in im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmenden zu rechnen.

    Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, indem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer*innen nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen.

    Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmenden gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrende auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn die Fahrenden in die Pedale treten. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Schutzstreifen und Radfahrstreifen? Und was ist ein Radweg?

    Die Infrastruktur für das Fahrrad ist nicht einheitlich und selten uneingeschränkt gut nutzbar. Radfahrstreifen und Schutzstreifen verlaufen beide auf der Fahrbahn und damit im direkten Blickfeld von Autofahrenden. Schutzstreifen haben eine gestrichelte Markierung und dürfen daher mit dem Auto befahren werden. Radfahrstreifen hingegen sind mit einer Linie durchgängig auf der Fahrbahn markiert und dürfen von Autofahrenden nicht befahren werden. Der ADFC macht sich für geschützte Radfahrstreifen stark, bei denen Poller, Kübel und markierte Schutzzonen Radfahrende vor dem Autoverkehr, achtlos aufgerissenen Autotüren und unerlaubtem Parken schützen.

    Ein Radweg ist durch ein blaues Radwegschild gekennzeichnet und muss in dem Fall von den Radfahrenden genutzt werden. Eine Benutzungspflicht darf aber nur angeordnet werden, wenn es die Verkehrssicherheit erforderlich macht. Behindern Blätter, Schnee oder andere Hindernisse Radfahrende auf Radwegen, dürfen sie auf die Fahrbahn ausweichen.

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